Botswana

04.09 – 15.09.2008

Die Reise führte von Maun ins Moremi Game Reserve und dann weiter ins Savutigebiet. Von dort aus ging es dann an den Chobe. Als Abschluss erfolgte noch ein Abstecher zu den Victoriafällen.

Flug ins Moremi Game Reserve
Von Maun aus flogen wir mit einem kleinen Flugzeug ins Moremi Game Reserve und landeten auf einem Airstrip in der Nähe von Xakanaxa. Dort wurden wir von unserem Guide empfangen. Die Fahrt vom Airstrip zu unserem ersten Camp war zugleich auch unsere erste Pirschfahrt. Das Camp war in der freien Natur aufgebaut und bestand aus unseren Zelten (3m x 3m), einer Feldküche, einer Buschdusche und einer Buschtoilette. Da wir auf der Tour nur zu zweit waren reichte dies vollkommen aus. Die Plätze für die Camps sind extra für die örtlichen Veranstalter markiert (Schild an einem Baum) und reserviert. Das Moremi Game Reservere ist noch ein Teil des Okavango Deltas, insbesondere die Gegend um Third Bridge. Dort gibt es viel Wasser und große freie Grasflächen, aber relativ wenig Wald.
Nach den wir unsere Sachen in die Zelte gebracht und einem kleinen Imbiss zu uns genommen hatten, ging es auf die Nachmittagstour. Zum Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zurück im Camp. Wir blieben für zwei Nächte in dem Camp, wie auch in den anderen Camps.
Der normale Ablauf war
6:00 Uhr wecken,
kurz vor 7 bis ca. 11:00 Game Drive.
12:00 Uhr Lunch.
16:15 bis ca.18:30 Game Drive (Fahrten im Dunkeln sind in den N.P. verboten)
20:00 Uhr Dinner

Moremi Game Reserve
Während einer Bootstour durch Okavangodelta gab es das Lunch unterwegs, auf einer kleinen Insel.Wenn wir zum nächsten Camp fuhren wurde, wurden alle Sachen eingepackt so dass nichts mehr daran erinnerte das dort mal ein Camp war.

Khwai
Das zweite Camp lag ebenfalls im Moremi Game Reserve allerdings diesmal im Khwaibezirk in der Nähe der Northbridge. Die Landschaft dort ist trockener und durch Mopanewälder geprägt, in denen es aber auch große freie Flächen gibt.

Savuti
Der Weg zum dritten Camp, im Savutigebiet, führte uns erst am Khwai entlang und dann über den Sandridge. Das Savutigebiet war von der Landschaft ganz anders als das Moremi Game Reserve. Da der Savuitichannel schon lange kein Wasser mehr führte, war es dort sehr trocken. Die Landschaft hat dort Steppencharakter. Für die Tiere gibt es dort einige künstliche Wasserstellen. Im Savutigebiet bekam ich meinen ersten, und bisher einzigen, Leoparden wildlife zu sehen. Allerdings nur so kurz das es nur für ein Foto reichte

Chobe
Nach zwei Nächten ging es weiter zum Chobe. Unser Camp lag in einem Wald in der Nähe des Chobe. Die Region direkt am Chobe besteht überwiegend aus recht trockenem Wald, nur direkt am Fluss ist es grün. Auf den Weg zum Camp machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Kasane zum Tanken und Einkaufen. Eine unserer Touren im Chobegebiet unternahmen wir mit einem Boot auf dem Chobe, was sehr zu empfehlen ist.

Victoriafälle
Nach zwei Nächten hieß es Abschied nehmen von Botswana. Nach einer morgendlichen Pirschfahrt ging es zur Grenze nach Sambia. Dort setzten wir mit dem Boot über und wurden in Sambia von einem Fahrer empfangen. Der erledigte auch die Grenzvormalitäten für uns. Nach gut einer Stunde Fahrt auf einer guten asphaltierten Straße erreichten wir unser Hotel in Livingston. Am Nachmittag besuchten wir dann die Victoriafälle. Dies war nicht so eindrucksvoll wie erhofft. Von der sambischen Seite aus kann man nur etwa ein Viertel der Fälle sehen. Außerdem führte der Sambesi zu der Zeit nur sehr wenig Wasser.
Am nächsten Morgen ging es dann von Livingston über Johannesburg nach Hause.